Quelle: PlayFront
In einem kürzlich erschienenen Interview mit Edge Magazine erklärt Shashank Uchil, Design Director bei Battlefield Studios, warum Battlefield 6 sich für nur noch 64 Spieler pro Match entscheidet – ein Rückschritt von den 128-Spieler-Schlachten, wie sie in Battlefield 2042 möglich waren. Und das hat gute Gründe.
Trailer zu Battlefield 6
Was sagt das Entwicklerteam?
- Uchil räumt ein: „Wir probieren Dinge aus. Manchmal klappt’s, manchmal nicht.“ Die Idee, größere Schlachten mit mehr Spielern zu ermöglichen, war ambitioniert, aber: „es hat sich einfach nicht durchgesetzt.“
- Er vergleicht es mit Musik: Wenn eine Band einen neuen Sound ausprobiert, gefällt er manchmal, manchmal eben nicht – am Ende zählt, was die Fans wollen.
- Uchil betont zudem, dass die Entwickler auf Feedback hören. „Wir machen das, was die Spieler wollen.“ Die Community sei vocal, insbesondere auf Reddit – dort bekomme man oft ehrliches und direktes Feedback.
Was heißt das für Spieler?
Es wird wieder kleinere Matches mit mehr Fokus geben. Mit 64 Spielern ist es wieder übersichtlicher, weniger Chaos, mehr Strukturen und taktischeres Gameplay. Zusätzlich bedeuten weniger Spieler auch, dass Karten, Fahrzeuge und Waffen besser balanciert werden können, wie auch die Performance hoch gehalten werden kann.
Schön ist auch, dass die Entwickler auf das Publikum hören und schlechte Dinge direkt anpacken.
Fazit
Nachdem wir mit Battlefield 2042 riesige Matches mit 128 Spielern geboten bekommen haben, hat sich der Entwickler Gedanken gemacht, wie er die Spieler wieder glücklich machen kann. Die Herausforderung dabei ist immer die Trolle auszublenden und nur die tatsächlichen Meinungen mitzunehmen. Dies wurde hier geschaffen und wir dürfen uns nun auf ein vermutlich großartiges Battlefield freuen.