Bild: Play3
Silent Hill erhält international gute Bewertungen, wobei immer wieder auf Kritik für das Gameplay im Verlauf des Spieles laut werden. Wo es am Anfang noch spannend ist, wird es gegen Ende immer langweiliger, da man die verschiedenen Gegnermuster bereits auswendig kennt.
Das Recht am eigenen Spiel
Mit der Digitalisierung und schnellerem Internet hat sich auch die Welt der Spiele verändert. Früher war es möglich eine CD einzulegen und seine Spiele zu spielen, doch heutzutage gehört der Day-One-Patch genauso dazu, wie hunderte GB an Zusatzmaterial. Zäh, aber bietet auch die Möglichkeit Spiele zu erwerben ohne zum nächsten Elektronikmarkt eures Vertrauens zu laufen.
Doch was bleibt ist die Frage: wie gehen wir mit digitalen Medien um? Diese Frage stellt sich den meisten Spielern erst einmal nicht bis zu dem Zeitpunkt, an dem Spiele mit Onlinezwang nicht mehr spielbar sind, Server abgeschaltet werden oder Kampagnen nicht mehr funktionieren. Dann fragt man sich: was besitze ich eigentlich an meinem Spiel?
Nun, die Lösung des Rätsels: die Nutzungslizenz. Steam ist bereits seit einer ganzen Weile transparent und teilt mit, dass man lediglich die Lizenz erwirbt, aber nicht das Spiel an sich. Und auch XBox ist nun dazu übergangen dies zu kennzeichnen, unteranderem bei Silent Hill. Ihr erwerbt lediglich die Lizenz an diesem Spiel.
Was bedeutet das?
Im besten Fall habt ihr den Kassenschlager schlechthin, wie Destiny 2, welches einfach gefühlt ewig läuft. Im schlechtesten Fall schaltet der Hersteller seine Server ab, das Spiel hat einen Onlinezwang und ihr könnt das Spiel nie wieder starten. Hier gibt es in den meisten Fällen keine Lösungen, außer die Spiele zu manipulieren und eigenen Lobbys zu erstellen, wie damals mit Call of Duty Modern Warfare. Im Grunde muss man sich als Konsument fragen, ob er dieses Risiko eingehen möchte.
Wie steht ihr dazu?