Foto: LootLounge.de
Nachdem wir monatelang auf diesen Tag warten mussten war es endlich soweit. Die Messehallen in Hamburg haben ihre Pforten geöffnet und ließen das fröhliche Publikum einströmen und den Duft der Polaris einatmen. Doch genug von der Poesie und mehr zur Messe.

Pünktlich eine halbe Stunde vor der Messe trafen wir vor Ort ein. Ein erster Blick zum Eingang Richtung Stephansplatz zeigte und bereits ein Bild der Vorfreude, viele Cosplays konnten wir bereits erahnen und das Ende der Schlange kaum erkennen. Aber unser Ziel war ein anderer Eingang, um uns dort unsere Pressebadges zu besorgen.
Orientierung und erste Momente
Ich gebe zu, ich bin so leere Hallen gar nicht gewöhnt. Wenn der frühe Einlass bei der Gamescom ist, dann tummeln sich bereits tausende an Journalisten und Creatoren herum, die sich kaum Luft zum atmen lassen. Die Polaris geht hier einen ganz anderen Weg und lässt der Presse auch nur eine halbe Stunde Luft. Ganz ehrlich – absolut und völlig ausreichend. Es reicht, um sich eine gute Position zu sichern und sich ein paar Eindrücke zu machen.
Fotospots ohne Ende
Was uns besonders aufgefallen ist, sind die vielen Möglichkeiten sich selbst und auch sein Cosplay in Szene zu setzen. Egal wo man sich befunden hat, wenn man sich um sich selbst gedreht hat, dann hat man auf jeden Fall immer eine Position gefunden, die sich geeignet hat, um einen Schnappschuss zu machen.



Unschwer zu erkennen, gab es unter anderem die Möglichkeit sich im Fallout Stil ablichten zu lassen, aber auch mit den eigenen Figuren der Messe. Als absolutes Highlight war auch noch eosAndy vor Ort, der euer Cosplay noch mehr hat strahlen lassen.
Nicht ganz ohne Gaming
Man hat den Fokus der Messe sehr deutlich gespürt. Es ging hauptsächlich um Cosplay und um Influencer, was in allen Hallen deutlich gezeigt wurde. Immer wieder war man durch lange Schlangen irritiert, die zu einer unspektakulären Ecke geführt haben. „Wofür steht ihr denn an?“, war unsere Standardfrage und antworten waren dann meist ziemlich schnell Namen von Influencern. „DrFroid, natürlich!“, „JenNyan“.
Trotzdem ist auch diese Messe nicht frei von unserem liebsten Hobby – dem Gaming. Der größte Anteil hatte die Indie-Arena, in der etwa 20-30 Spiele ausgestellt gewesen sind, die verschiedene Szenarien abbildeten. Vom Pixeladventure bis hin zum verrückten Paddelspiel mit Freunden gab es eine große Auswahl. Leider waren unsere Möglichkeiten sehr begrenzt.



Schmunzeln mussten wir ziemlich beim Escape Simulator 2. Gerne hätten wir das Spiel angespielt, aber leider war man gerade damit beschäftigt einen Ausweg mittels dxdiag zu finden, denn irgendwie wollte der PC nicht so ganz.



Nintendo war zwar nicht vor Ort, aber immerhin gab es ein paar Stationen, an denen man (meistens) Mario-Kart spielen oder sich in Street Fighter auf die Nase hauen konnte.
Auch Little Nightmares III war vor Ort und wurde von uns, übrigens als erste Spieler des Tages, durchgespielt. Persönlich hat es mich nicht in voller Gänze überzeugt, was aber auch daran lag, dass ich mit einem wiederkehrenden Bug zu kämpfen hatte. Im Singlemodus ist es leider immer wieder vorgekommen, dass die KI abgebrochen ist und ich dann zurück zum Checkpoint musste, damit die Animation wieder gestartet wurde.
Überrascht hat mich das Spiel Grand Prix, welches zum Europa Park gehört. Persönlich nicht unbedingt mein Genre, aber es sah durchaus witzig aus und dürfte die junge Zielgruppe gut treffen.
So viel Möglichkeit
Die Messe hat aber neben diesen Möglichkeiten so viel mehr geboten. Seien es die Tabletop-Spiele, der Retro Flohmarkt oder die liebevoll gestalteten eigenen Produkte, die verkauft wurden. Man konnte sich gar nicht satt sehen an der Kunst.


