Mit Assassin’s Creed Codename Hexe arbeitet Ubisoft an einem der bislang geheimnisvollsten Ableger der Reihe. Seit der Ankündigung im Jahr 2022 hält sich der Publisher mit konkreten Informationen weitgehend zurück. Entsprechend speist sich der aktuelle Wissensstand vor allem aus wenigen offiziellen Aussagen sowie aus Insider-Berichten – letztere sind jedoch ausdrücklich nicht bestätigt.

Im Zentrum von „Hexe“ soll ein deutlich düsterer Ton stehen als in bisherigen Serienteilen. Mehrere Berichte verorten das Spiel im Europa der frühen Neuzeit, insbesondere im Kontext der Hexenverfolgungen im Heiligen Römischen Reich. Diese Einordnung basiert jedoch auf Insider-Informationen und wurde von Ubisoft bislang nicht offiziell bestätigt.
Auch spielerisch könnte „Hexe“ neue Wege gehen. Hinweise deuten darauf hin, dass sich das Projekt stärker von klassischen Open-World-Strukturen entfernen und stattdessen fokussierter oder sogar mit Horror-Elementen arbeiten könnte. Konkrete Details dazu fehlen allerdings, ebenso wie bestätigte Informationen zu Gameplay-Systemen oder zur Hauptfigur.
Besonders viel Aufmerksamkeit erhält derzeit die Frage, ob eine der bekanntesten Figuren der Reihe zurückkehren könnte: Ezio Auditore da Firenze. Der italienische Assassine gilt als zentraler Protagonist der frühen Serienteile und prägte mit seiner Geschichte in der Renaissance maßgeblich die Identität des Franchise.
Laut mehreren Insider-Berichten gab es offenbar Pläne, Ezio in „Hexe“ auftreten zu lassen – etwa als Mentorfigur für eine neue Protagonistin. Diese Informationen sind jedoch nicht offiziell bestätigt und könnten sich im Laufe der Entwicklung verändert haben.
Ein zentrales Problem dieser Spekulationen liegt im etablierten Zeitstrahl der Reihe. Ezio starb laut offizieller Serienchronologie im Jahr 1524, wie im Kurzfilm Assassin’s Creed: Embers gezeigt wird.
Die historischen Hexenverfolgungen, die als mögliches Setting für „Hexe“ gehandelt werden, erreichten ihren Höhepunkt jedoch erst mehrere Jahrzehnte später.
Sollte Ubisoft tatsächlich eine Verbindung zu Ezio herstellen wollen, wären daher erzählerische Umwege nötig – etwa in Form von Rückblenden, Erinnerungssequenzen oder einer Darstellung am Ende seines Lebens. Auch diese Ansätze sind bislang reine Spekulation und nicht bestätigt.
Neben inhaltlichen Fragen gibt es auch Unsicherheiten beim Veröffentlichungszeitraum. Insider sprechen von einem möglichen Release im Jahr 2027, während Ubisoft selbst keinen konkreten Termin genannt hat.
„Assassin’s Creed Hexe“ bleibt ein Projekt mit vielen offenen Fragen. Offiziell bekannt ist lediglich, dass Ubisoft an dem Titel arbeitet. Setting, Gameplay-Ausrichtung und mögliche Rückkehr bekannter Figuren wie Ezio basieren derzeit überwiegend auf unbestätigten Berichten. Die Diskussion um eine mögliche Einbindung des Serienlieblings zeigt jedoch, wie stark die Erwartungshaltung an neue Teile der Reihe weiterhin von ihrer Vergangenheit geprägt ist.