Quelle: https://www.oneesports.gg/gaming/what-is-eva-vr-shooter-fps-vr-game/
Während der Gamescom hatten wir die Möglichkeit den VR-Lasertag Shooter in Person zu erleben und uns in einer Mutliplayer-Schlacht gegen das gegnerische Team behaupten. Heute möchten wir euch berichten, wie es uns gefallen hat, was wir potenziell kritisieren und ob wir es euch empfehlen, nachdem wir bereits über den Auftritt berichtet haben.

Beispielhafte Minimap einer spielbaren Karte von eva.gg Quelle: Eva.gg
Jeder startet einmal…
Es begann mit einer typischen Sicherheitsbelehrung, die ich normalerweise geistig oft überspringe, da es immer das Gleiche ist. Doch hier sprechen wir darüber uns über eine Fläche von 500qm zu bewegen, während wir eine VR-Brille auf haben mit 9 weiteren Spielern, die sich ebenso darüber bewegen. Daher hieß es: aufpassen.
Im Grunde war es recht einfach zu verstehen. Gehe nicht durch Wände, renne nicht und pass auf, wenn du dich anderen Spielern näherst. Soweit so klar. Man solle den Vorgaben der Brille folgen und zu seinem Spawnpunkt gehen, wenn man stirbt wird man ebenso zu einem Punkt geführt, wo man respawnen konnte. Ansonsten gab es neben der Tastenbelegung der Waffe keine wirklichen schwierigen Punkte. An der Stelle die Anmerkung: ihr seht die Knöpfe nicht, daher merkt es euch sehr sehr gut.
Möge das Spiel beginnen

Quelle: Eva.gg
Als wir am Spawnpunkt standen konnten wir unsere Klasse, das Aussehen und die Waffen anpassen. Hier habe ich auch das erste Mal verstanden, dass in der VR-Brille ein Headset integriert ist, mit dem ich andere Spieler hören konnte. Gut für Calls!
Ich gebe zu, dass es sehr merkwürdig gewesen ist, dass meine Mitspieler wie Aliens aussahen und direkt neben mir zu sehen waren. Gleichzeitig der Gedanke, dass um uns herum wirklich viele Menschen stehen und uns beobachten, haben wir schon kurz etwas Unbehagen bereitet, allerdings ging es dann auch schon los. Und ich muss sagen, dass ich nach etwa 30 Sekunden vergessen habe, dass ich nicht normal Lasertag spiele, sondern in der virtuellen Realität bin.
Den Kisten ausweichend und um die Ecke spähend habe ich mich über das Spielfeld bewegt und meine Gegner nach und nach auseinander genommen. Natürlich hat es auch mich mal erwischt und dadurch kam ich dann in die Möglichkeit zu respawnen. Das war teilweise etwas merkwürdig, weil ich genau zwischen Gegnern wieder auferstanden bin, dazu später mehr. Wenn man zu nah an Wände getreten ist, dann hat man den Hinweis erhalten, dass man nicht schummeln soll, hier berichtete mein Kollege, dass er sogar dafür getötet wurde.
Fazit
Ich hasse Lasertag, weil es sich nicht immersiv genug anfühlt und ich kein haptisches Feedback erhalte, wie beim Paintball, doch eva.gg hat mir richtig richtig gut gefallen. Es hat sich angefühlt als wenn ich Teil dieser Welt gewesen wäre, obwohl es keine der Gegenstände gab. Und gleichzeitig konnte ich meine Skills aus Videospiel-Shootern einsetzen und mich so auf Platz 1 des Teams setzen.
Schwierig waren die Respawns, da man häufig aus dem Spawn heraus erschossen wurde. Etwas, was dem System geschuldet ist, denn auch die lebenden Spieler müssen dich als Geist sehen, damit sie nicht gegen dich laufen, was ihnen aber die Möglichkeit gibt dich direkt abzusnacken. Hier muss man taktisch überlegen, wann man auf den Respawnknopf drückt und versuchen schneller zu sein. Persönlich fand ich das nicht so tragisch, ich bin aber auch nicht so oft gestorben. Mein Kollege empfand dies als sehr störend.
Ich würde eva.gg sofort wieder spielen und empfehle es hiermit ausdrücklich weiter! Schaut gerne mal bei Ihnen vorbei, vielleicht gibt es einen Standort in eurer Nähe.


